Gefährliche Softdrinks

//Gefährliche Softdrinks

Gefährliche Softdrinks

Softdrinks, also süß-/saure, kohlensäurehaltige Erfrischungs-Getränke, bezeichnen all jene Getränke, die in Wasser gelöstes Kohlendioxyd enthalten – bei Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Doch allein eine Dose Softdrink enthält etwa zehn Teelöffel Zucker, 150 Kalorien und 30 – 55 mg Koffein, gespickt mit Lebensmittelfarbe und Sulphiden.

Phosphorsäure schädigt den Zahnschmelz

Softdrinks können zu einer ernsthaften Schädigung des Zahnschmelzes führen und schließlich zu massiven Zahnerkrankungen. Schuld daran ist die Phosphorsäure in Softdrinks, von der man auch annimmt, dass sie die Verdauung erschwert.

Der Körper ist stets bestrebt, seinen natürlichen, leicht basischen PH-Wert von 7,4 aufrechtzuerhalten. Der PH-Wert von Softdrinks liegt bei 2,0. Ihr Säuregehalt ist damit 100.000 Mal höher als der von reinem Wasser. Kohlensäurehaltige Getränke hinterlassen eine Restsäure im Mund, die den natürlichen Basiswert des Speichels senkt.

Dieses Ungleichgewicht aktiviert einen Reparatur-Mechanismus im Körper. Zur Rückumwandlung des sauren PH-Werts (in den normal-basischen) benutzt der Körper sogenannte Neutralisatoren wie etwa Kalzium-Ionen, die z. B. im Zahn vorkommen. Auf diese Weise wird langsam und stetig der Zahnschmelz zerstört.

Jene Säure kann zudem Magenentzündungen verursachen und auf lange Sicht sogar zur Zersetzung der Magenschleimhaut führen. Die permanente Anstrengung des Körpers, sein unnatürliches, weil übersäuertes, Milieu wiederherzustellen, wird auch für Knochenschwund verantwortlich gemacht.

Zucker wird im Körper zu Fett umgewandelt

Alle Softdrinks, darunter auch Energy-Drinks, liefern – und das ist der entscheidende Punkt – nichts Nahrhaftes. Die Kalorien, die sie aufgrund ihres Zuckergehalts mitbringen, werden auch als „leere Kalorien“ bezeichnet. Im Körper verwandeln sie sich in Fett und können letztlich zu Übergewicht und Fettleibigkeit führen. Der regelmäßige Genuss von Softdrinks kann sogar noch schlimmere Konsequenzen haben, denn nicht selten bereitet er die Grundlage für das Auftreten so genannter „Zivilisationskrankheiten“ wie etwa Diabetes, Herzschwäche, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder gar Krebs.

Gefährliche Softdrinks

Diät-Getränke – eine Alternative für Softdrink-Liebhaber?

So genannte Diät-Getränke, die mit Aspartam statt Zucker daherkommen, können Drüsenstörungen verursachen. Zahlreiche Krankheiten, wie Hirntumore, Geburtsfehler, Gefühlsschwankungen oder Epilepsie werden damit in Verbindung gebracht. Aspartam geht außerdem, wenn es lange aufbewahrt wird oder in eine warme Umgebung kommt, in Methanol über – ein Alkohol, der sich zu Formaldehyd und Formsäure umwandelt – bekannt als karzinogene Stoffe.

Der künstliche Süßstoff Saccharin, der heutzutage nur von wenigen Firmen verwendet wird, gilt sowohl in der human- als auch der veterinärmedizinischen Forschung als Mitverursacher von Blasenkrebs.

Energy-Drink und Alkohol, ein gefährlicher Mixcocktail

Besonders unter Jugendlichen ist der Mix aus Energy-Drink plus Wodka ein sehr beliebter Cocktail. Personen, die nach größerem Alkoholkonsum bereits träge und schläfrig geworden sind und dann zu Energy-Drinks überwechseln, neigen zu aggressivem Verhalten. Koffein steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Anzahl von Gesundheitsproblemen. Mit Nervosität, Schlaflosigkeit, hohem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, erhöhtem Cholesterinspiegel, Vitamin- und Mineralienmangel, aber auch mit Knoten in der Brust und sogar Geburtsfehlern.

Das Beispiel Cola als klassischer Softdrink unter die Lupe genommen …

Die Cola enthält nicht sehr viele Zutaten – Wasser, Zucker, Farbstoff, Phosphorsäure, Koffein und Aroma – doch genügen bereits Zucker, Koffein und Phosphorsäure, um Wasser in eine gesundheitliche Katastrophe zu verwandeln.

Gefährliche Softdrinks

  • 10 Minuten nach dem Genuss einer Cola
    In den ersten 10 Minuten, nachdem die Cola konsumiert wurde, wird der Organismus mit einer Zuckermenge konfrontiert, die etwa 10 Teelöffeln entspricht. Der extrem süße Geschmack kann nur deshalb ertragen werden, weil er durch die zugesetzten Säuren maskiert wird. Beide zusammen – Zucker und Säuren – stellen für die Zähne ein massives Risiko dar, da beides den Zahnschmelz angreift. Der Zucker, der direkt in’s Blut geht, überflutet den Körper regelrecht.
  • 20 Minuten nach einer Cola
    Nach 20 Minuten erreicht der Blutzuckerspiegel sein Maximum. Die Bauchspeicheldrüse reagiert geschockt und schickt so viel Insulin ins Blut, wie ihr möglich ist. Der Insulinspiegel schießt in die Höhe. Was macht die Leber mit der Fructose? Sie verwandelt den Zucker in ganz viel Fett – ein Fett, das sich rund um die Leber ablagert und alsbald zu einer schweren und gelben Fettleber führt. Während man bisher immer glaubte, dass Diabetes eine Fettleber mit sich bringt, weiß man jetzt, dass es eher umgekehrt ist, dass also erst die Fettleber da ist, die im Handumdrehen zum Diabetes führt.
  • 40 Minuten nach einer Cola
    Nach etwa 40 Minuten hat der Körper die vollständige Koffeinmenge absorbiert und befindet sich jetzt in einem koffeinbedingten Stresszustand. Der Blutdruck steigt und die Pupillen sind leicht erweitert. Stresshormone drängen die Leber jetzt dazu, Zucker auszustoßen.
    Doch hat der Organismus gerade erst eine Zuckerflut überstanden. Jetzt muss er erneut zusehen, wie er den Zucker wieder aus dem Blut entfernt. Der Colatrinker wird normalerweise den Zucker nicht über körperliche Aktivitäten sofort wieder verbrauchen. Folglich ist erneut die Bauchspeicheldrüse gefragt und muss für die Blutzuckerregulierung wieder Insulin ausschütten.
    Blutzuckerschwankungen dieser Art jedoch führen – ganz besonders in Kombination mit einem chronisch erhöhten Insulinspiegeln – zu andauernden Entzündungsprozessen im Körper. Diese aber sind inzwischen als Vorbote nahezu jeder Zivilisationskrankheit bekannt – egal ob diese nun Arteriosklerose, Herzinfarkt, Bluthochdruck und Diabetes heißen oder ob es sich um Arthritis, Osteoporose, Neurodermitis, Reizdarmsyndrom, Allergien, chronische Nebenhöhlenentzündungen, Parkinson, entzündliche Darmerkrankungen, Alzheimer, Krebs oder was auch immer handelt.
  • 45 Minuten nach einer Cola
    Fünf Minuten später kommt man in den Genuss von Dopamin – einem Botenstoff, der zu den Glückshormonen zählt. Dopamin wird auch als Belohnungshormon bezeichnet, es wird immer dann ausgeschüttet, wenn man etwas mit Begeisterung tut oder ein Ziel erreicht hat.
  • 60 Minuten nach einer Cola
    Nach einer Stunde hat auch die Phosphorsäure ihr Werk vollbracht und im Dünndarm etliche Vitalstoffe wie Calcium, Magnesium, Zink etc. an sich gebunden, so dass diese vom Körper nicht mehr genutzt werden können. Da viele Menschen heutzutage sowieso bereits unter einem Magnesium- und/oder Zinkmangel leiden, verstärkt das Colatrinken diese Problematik weiter.

Erfrischen geht auch gesünder

Besser wäre es natürlich, sich mit schmackhaften Getränken zu erfrischen und zugleich seinem Körper etwas Gutes tun. Gesunde und wohlschmeckende Alternativen reichen u.a. vom Johanniskrauttee über Kirschsaft bis hin zu Holunder und Gurken zum Trinken. Und selbst gemachtes Beerenwasser mit Zitrone und Minze ist einfach ein erfrischender Hingucker. Hier eröffnen sich uns nicht nur vielfältige Genussmöglichkeiten, sondern wir trinken auch gesunde Vitamine und stärken unsere Abwehrkräfte.

2018-07-11T12:29:41+00:0011. Juli 2018|0 Comments

Leave A Comment