Jahreswechsel mit Sekt- und Wasserglas

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Jahreswechsel mit Sekt- und Wasserglas

Das alte Jahr neigt sich dem Ende, das neue kann beginnen. Auch in diesem Jahr werden die meisten Menschen am 31. Dezember auf das vergangene Jahr zurückblicken und das neue Jahr mehr oder weniger fröhlich begrüßen. Nicht jeder wird in Feierlaune sein, aber wenn gefeiert wird, ist bei der Silvesterparty meistens Alkohol im Spiel. Der Sekt zum Jahreswechsel gehört in vielen Ländern mit zur Tradition. Da kann Mineral- oder Trinkwasser einen guten Ausgleich schaffen.

Feiern ja, aber mit Bedacht

Ein altes Sprichwort besagt „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“. Und Silvester fällt immer auf den 31. Dezember. Wer gesund ist, der kann natürlich den Jahreswechsel mit Alkohol feiern. Dennoch sollte das Feiern nicht in einem sinnlosen Betrinken enden, gerade wenn das neue Jahr mit Böllern und Raketen feurig begrüßt werden soll. Mit zunehmendem Alkoholgehalt im Blut besteht eine steigende Gefahr von Unfällen mit Feuerwerkskörpern. Einen Richtwert als Schwellenwert für Alkohol aus ernährungsphysiologischer Sicht gibt es nicht, ab dem richtig schädliche Wirkungen eintreten. Jeder Körper reagiert sehr individuell. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät dazu, den Alkoholkonsum pro Tag bei Frauen auf maximal 10 Gramm einzuschränken. Bei Männern wird der tolerierbare Wert mit 20 Gramm Alkohol pro Tag beschrieben. Dies stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Trinken dar, sondern soll im Falle vom Alkoholkonsum nur eine Orientierungshilfe schaffen. Schwangere und stillende Frauen sollten komplett auf Alkohol verzichten. Ein prickelndes Glas Mineralwasser, ggf. mit einem Schuss Fruchtsaft, ist zum Anstoßen eine prima Alternative für die eigene Gesundheit und für die des Kindes.

Autofahren nach Sektgenuss: Männer im Vorteil

Wer mit einem Glas Sekt (12 Volumen-Prozent Alkohol) anstößt, kommt bei einem klassischen 150 ml-Glas auf 18 ml reinen Alkohol. Ein Mann mit 80 kg Körpergewicht würde nach dem Genuss des Sektes eine Blutalkoholkonzentration (BAK) von rund 0,25 Promille aufweisen. Bei einem Mann mit 100 kg Körpergewicht wären es nur um die 0,2 Promille. Mit weniger als 0,3 Promille BAK könnten beide Personen noch relativ unbedenklich Auto fahren. Denn wissenschaftlichen Studien zu Folge treten in der Regel bis zu einem BAK von 0,29 Promille noch keine Fahrfehler auf, die alkoholbedingt sind. Wird Alkohol allerdings schnell oder auf leeren Magen getrunken, so kann der Promille-Wert extremer ausfallen. Auch Menschen, die nicht gesund sind und Tabletten nehmen, sollten sehr vorsichtig sein.

Bei Frauen: höherer BAK bei gleicher Alkoholaufnahme

Bei einer Frau mit 65 kg Körpergewicht wird es beim Sekt schon kritisch. Trinkt diese das oben beschriebene Sektglas, so hat sie zwar ebenfalls 18 ml reinen Alkohol aufgenommen, muss aber mit einer Blutalkoholkonzentration von rund 0,36 Promille rechnen und dürfte somit kein Auto mehr fahren. Rein rechnerisch müsste eine Frau mindestens 82 Kilogramm Körpergewicht haben, um nach dem Genuss eines 150 ml-Glases Sekt auf einen BAK von 0,29 Promille zu kommen und somit danach noch fahrtüchtig zu sein. Über mehrere Stunden hinweg baut sich der Alkohol im Körper wieder ab. Am besten ist es, den Abend über viel Mineralwasser oder Leitungswasser zu trinken. Dies hat gleich zwei gesunde Aspekte: zum einen werden weniger alkoholische Getränke getrunken, zum anderen werden die Nieren und die Blase besser durchgespült und die Zellen mit reichlich Wasser versorgt, denn Alkohol wirkt auf die Körperzellen wie ein Gift.

Wir wünschen allen unseren Lesern, einen guten Jahreswechsel und ein glückliches, gesundes & „wasserfreundliches“ Jahr 2018!

 

2017-12-27T16:06:49+00:00 27. Dezember 2017|0 Comments

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